{"id":1639,"date":"2015-12-25T19:12:50","date_gmt":"2015-12-25T18:12:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/?p=1639"},"modified":"2015-12-25T19:26:33","modified_gmt":"2015-12-25T18:26:33","slug":"kolumbien-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/2015\/12\/25\/kolumbien-2\/","title":{"rendered":"Kolumbien"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Seit dem Start unserer Reise trugen wir die Vorfreude auf Kolumbien in unserem Gep\u00e4ck. Ausnahmslos alle Reisenden, welche Kolumbien besucht haben, schw\u00e4rmen in den h\u00f6chsten T\u00f6nen von diesem Land, welches in unseren Breitengraden noch immer einen etwas zweifelhaften Ruf geniesst. Wir reisten per Flugzeug aus Peru nach Bogot\u00e1, der Hauptstadt Kolumbiens. Von der wundersch\u00f6nen Landschaft des Landes, welche uns im Vorfeld immer beschrieben wurde, ist hier allerdings noch nicht viel zu sehen. Bogot\u00e1 ist unglaublich gross beheimatet offiziell inklusive Agglomeration rund 15 Millionen Menschen, inoffiziell sind es angeblich noch ein paar Millionen mehr. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1640 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien17-300x225.jpg\" alt=\"Kolumbien17\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien17-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien17-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien17.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Uns wurde schnell klar, dass wir diese Stadt nur sehr oberfl\u00e4chlich kennenlernen werden, da wir sonst wohl den Rest unserer Reisezeit alleine an diesem Ort verbringen m\u00fcssten. Um zu realisieren, dass die Stadt \u00fcber eine sehr kreative Streetart-Szene verf\u00fcgt, ben\u00f6tigten wir jedoch nicht all zu lange. Einen etwas tieferen Einblick in diese Kultur bot uns die Graffiti-Tour, welche uns nebst Informationen zu den lokalen und internationalen K\u00fcnstlern auch einige Informationen \u00fcber die Geschichte der Stadt bot. Um uns von der bereits erw\u00e4hnten Gr\u00f6sse der Stadt noch visuell zu \u00fcberzeugen, brachen wir auf zum Gipfel des Hausberges Monserrate. Von einer Besteigung zu Fuss wurde uns dringend abgeraten &#8211; nicht, weil man uns den Anstieg konditionell nicht zugetraut h\u00e4tte, sondern weil man als Tourist auf dem Weg nach oben gerne Opfer von \u00dcberf\u00e4llen wird. So f\u00fchrte uns eine Schweizer Gondel auf die Spitze des Monserrates, wo uns Bogot\u00e1s unglaubliche Weiten eindr\u00fccklich pr\u00e4sentiert wurden. Wir genossen die Aussicht \u00fcber die riesige Stadt und g\u00f6nnten uns einen kr\u00e4ftigen Kaffee, bevor wir uns wieder auf Entdeckungstour in der Grossstadt machten. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nach f\u00fcnf Tagen verliessen wir Bogot\u00e1, auch wenn es bestimmt noch vieles zu besichtigen gegeben h\u00e4tte. Da wir aber unsere Zeit in Kolumbien nicht in erster Linie in der N\u00e4he von verstopften Strassen verbringen wollten, zog es uns per Nachtbus weiter in die Zona Cafetera. Grunds\u00e4tzlich sind wir jeweils froh, wenn eine Busfahrt nicht so lange dauert wie angek\u00fcndigt, in diesem Fall war es jedoch eher ung\u00fcnstig, weil wir noch halbwegs in der Nacht in Armenia eintrafen, gl\u00fccklicherweise aber dennoch ein Taxi fanden, welches uns zu unserem ein paar Kilometer entfernten Hotel brachte. Auch wenn man dort erst deutlich sp\u00e4ter mit unserer Ankunft gerechnet hat, durften wir sogleich ein Zimmer beziehen und uns noch ein paar Stunden Schlaf g\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wir beide sind nicht ganz so bibelfest und wissen nicht, ob es im alten Testament eine Ortsangabe zum Garten Eden gibt. Falls nicht, sei an dieser Stelle verraten, dass das Paradies in Kolumbien liegen muss. Das Hotel \u201cMirador las Palmas\u201d liegt inmitten einer gr\u00fcnen Oase, wo Fr\u00fcchte und Kaffe wachsen, aus der Luft von Adlern und anderen V\u00f6geln beobachtet. Ein grossz\u00fcgiger Pool ist das Herzst\u00fcck der Anlage und l\u00e4dt zum Abk\u00fchlen ein. Wir wollten urspr\u00fcnglich nur f\u00fcr eine Nacht in diesem Hotel bleiben und anschliessend noch andere Orte in der Kaff<a href=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien20.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1641 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien20-300x169.jpg\" alt=\"Kolumbien20\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien20-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien20-1024x575.jpg 1024w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien20.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>eezone besuchen, es brauchte jedoch nicht viel \u00dcberzeugungsarbeit der Hotelangestellten, bis wir unsere Pl\u00e4ne \u00e4nderten und unseren Aufenthalt im \u201cMirador las Palmas\u201d um ein paar Tage verl\u00e4ngerten. Vom Hotel aus besuchten wir einen Kaffeeproduzenten, welcher erstklassigen Kaffee herstellt und die besten Bohnen selber vor Ort verkauft. Das ist eher ungew\u00f6hnlich, im Normalfall wird der Premiumkaffee nach Europa, Asien oder in die USA verschifft und in Kolumbien bleibt nur die zweite oder dritte Qualit\u00e4tsstufe, was allerdings nicht heisst, dass man hier keinen guten Kaffee bekommt, es gibt\u00a0jedoch grosse Unterschiede von Restaurant zu Restaurant. Als sicherer Tipp gelten die Filialen von \u201cJuan Valdez\u201d, dem kolumbianischen Pendant zu Starbucks, einfach besser und g\u00fcnstiger. Vor Ort bekamen wir eine F\u00fchrung durch die Anlage wo uns der ganze Prozess der Kaffeeherstellung gezeigt wurde. Zum Schluss wurden wir noch zu Kaffeeexperten ausgebildet. Nicht, dass wir das vorher nicht schon gewesen w\u00e4ren, doch ab jetzt haben wir ein Zertifikat. Ein weiterer Auflug f\u00fchrte uns zum Cocora-Tal, bekannt f\u00fcr seine sch\u00f6ne Landschaft und die bis zu f\u00fcnfzig Meter hohen Quindio-Wachspalmen. Ganz in der N\u00e4he des Cocora-Tals liegt Salento, ein bei Touristen \u00e4usserst beliebtes Dorf, welchem wir auch einen Besuch abstatteten und welches &#8211; h\u00e4tten wir unseren Aufenthalt im Hotel nicht verl\u00e4ngert &#8211; wohl unsere n\u00e4chste Destination gewesen w\u00e4re. Das Dorf ist zweifellos ganz h\u00fcbsch, allerdings auch unglaublich touristisch, dass wir uns in unserer Entscheidung mit der Verl\u00e4ngerung in unserem pers\u00f6nlichen Garten Eden erst recht best\u00e4tigt f\u00fchlten. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die restliche Zeit in der Kaffeezone verbrachten wir in erster Linie am Pool oder beim Erkundschaften der wundersch\u00f6nen Gegend auf dem Fahrrad. Auch wenn wir problemlos noch einige Wochen in diesem Paradies h\u00e4tten verbringen k\u00f6nnen, hiess es f\u00fcr uns bald Abschied nehmen. Nicht, dass wir von einem verbotenen Apfel genascht h\u00e4tten &#8211; daf\u00fcr waren die Ananas\u2019 viel zu gut und von Schlangen halten wir sowieso immer einen grossen Abstand &#8211; \u00a0doch auf unserer Reiseroute stehen noch andere sch\u00f6ne Ortschaften, welche es zu besuchen gilt. So zum Beispiel Medellin, unsere n\u00e4chste Station. Medellin galt noch vor rund 25 Jahren als die gef\u00e4hrlichste Stadt der Welt und blickt auf eine blutige Geschichte zur\u00fcck, welche in erster Linie mit dem Namen Pablo Escobar verbunden ist. Um seine Geschichte und diejenige der Stadt etwas besser zu verstehen, nahmen wir an der Pablo Escobar Tour teil, auf welcher wir wichtige Schaupl\u00e4tze im Leben des Drogenbarons besuchten und viel \u00fcber das Drogenkartell und die Auswirkungen auf die Stadt und die Bewohner Medellins erfuhren. Heute gilt die Stadt als sicher und man muss keine Angst mehr haben, von irgendwelchen Killerkommandos auf Motorr\u00e4dern erschossen zu werden. Doch der Grossteil der Bev\u00f6lkerung hat die Zeit der Drogenkriege hautnah miterlebt und wurde\u00a0von dieser Zeit stark gepr\u00e4gt. Heute wird dieses Kapitel in der Stadt totgeschwiegen, unser weiblicher Tourguide, etwa in unserem Alter, hat uns erz\u00e4hlt, dass ihre Eltern nicht mal \u00fcber die Zeiten Escobars sprechen wollten, als sie diesen Job angenommen hat und mehr \u00fcber diese Epoche Medellins in Erfahrung bringen wollte. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1644 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien76-300x169.jpg\" alt=\"Kolumbien76\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien76-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien76-1024x575.jpg 1024w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien76.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Medellin blickt auf eine blutige Geschichte zur\u00fcck und es scheint, als ob das Blut nur mit einem Pflaster bedeckt wurde, jedoch noch nicht getrocknet ist. Die Leute in Medellin freuen sich jedoch zweifellos, dass nach dem dunklen Kapitel Medellins nun wieder Touristen in die Stadt mit dem einst gef\u00e4hrlichen Ruf kommen. Schon Minuten nach unserer Ankunft am Busbahnhof, als wir nach einem Taxi Ausschau hielten, wurden wir von einer jungen Frau begr\u00fcsst, welche uns den Weg zu unserem Hotel zeigen wollte. Da sie das Hotel nicht kannte, hat sie kurzerhand dort angerufen und gefragt, wo dieses liegt. Das Angebot, dass sie uns dorthin fahren wird, haben wir dankend abgelehnt, irgendwie kam es wohl etwas zu \u00fcberraschend. H\u00e4tten wir das Angebot angenommen, w\u00e4re uns jedoch eine der legend\u00e4rsten Taxifahrten unserer Reise entgangen. Aus welchem Grund auch immer war es am Busbahnhof fast unm\u00f6glich, ein Taxi zu bekommen, weshalb wir uns mit einer nicht ganz so jungen Frau darauf einigten, das n\u00e4chste Taxi zu teilen. Nach ein paar Minuten im Taxi <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1642 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien58-300x169.jpg\" alt=\"Kolumbien58\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien58-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien58-1024x575.jpg 1024w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien58.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>begann eine hitzige Diskussion zwischen dem Taxifahrer und der nicht ganz so jungen Dame bez\u00fcglich unseres Hotels. Die beiden meinten, dass die Gegend f\u00fcr Touristen v\u00f6llig ungeeignet und zu gef\u00e4hrlich sei und dass wir besser an einem anderen Ort \u00fcbernachten sollen. Die Diskussion zwischen dem Taxifahrer und der nicht ganz so jungen Frau, welches Viertel und welche Hotel denn nun am besten geeignet w\u00e4re, k\u00f6nnte von einem seit Jahren verheirateten Ehepaar stammen. Wir am\u00fcsierten uns pr\u00e4chtig und waren gespannt, was die beiden f\u00fcr uns entscheiden. Irgendwann konnten sich die beiden einigen und wir durften mit ihrem Segen ein Hotel beziehen, welches auch f\u00fcr uns in Ordnung ging. Der Taxichauffeur verabschiedete sich an dieser Stelle. Die nicht ganz so junge Frau jedoch begleitete uns noch zum Nachtessen und h\u00e4tte uns am liebsten auch die n\u00e4chsten Tage noch Gesellschaft geleistet, was wir dann jedoch dankend ablehnten. Da die Temperaturen in Medellin und in hoffentlich all unseren k\u00fcnftigen Destinationen deutlich h\u00f6her sind als in den H\u00f6hen von Peru und Bolivien, entschieden wir uns, die w\u00e4rmsten Kleider per Paket in die Schweiz zu schicken. Bei der Post stellte sich eine Kundin spontan als Dolmetscherin f\u00fcr das etwas komplizierte Unterfangen zur Verf\u00fcgung, so dass wir das Paket noch knapp vor Schalterschluss losschicken konnten. Ohne die Beratung des Taxifahrers und der nicht ganz so jungen Frau in Frage stellen zu wollen, wechselten wir dann doch noch das Hotel in ein anderes Viertel der Stadt. Bei einer kurzen Pause, die zur Orientierung dienen sollte, stoppte bereits ein Auto am Strassenrand und fragte, wohin wir wollen. Da wir das selber nicht so genau wussten, wurden wir kurzerhand ins Auto gebeten und an den Ort mit den sch\u00f6nsten Restaurants und Bars gefahren. Sp\u00e4testens da wussten wir, dass wir wohl auch das Angebot beim Busbahnhof h\u00e4tten annehmen d\u00fcrfen, Leute aus Medellin sind halt einfach so nett. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nachdem wir die Stadt per U-Bahn und Gondelbahn weiter erkundet haben, ging es per Flugzeug weiter nach Santa Marta, an\u00a0die Karibikk\u00fcste Kolumbiens. Unser erstes Hostel befindet sich ein paar Kilometer s\u00fcdlich von Santa Marta, direkt am Strand und war unter Anderem Ausgangspunkt f\u00fcr einen Ausflug nach Minca, ein Dorf ca. 45 Minuten entfernt von unserem Hostel. Die Gegend um Minca ist mit rund 650 m.\u00fc.M. wieder etwas h\u00f6her gelegen und entsprechend nicht ganz so heiss wie die Strandregion um Santa Marta. Die pr\u00e4chtige Landschaft ganz in gr\u00fcn l\u00e4dt zu Wanderungen ein und erinnerte uns ein klein wenig an die geliebte Kaffeezone Kolumbiens. <a href=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien65.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1643 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien65-225x300.jpg\" alt=\"Kolumbien65\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien65-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien65-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kolumbien65.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Zum Baden gibt es jedoch keinen Pool, jedoch einen kleinen Bach, direkt unter einem Wasserfall, welcher Ziel unserer ersten Wanderung war. Am Nachmittag bewegten wir uns in die andere Richtung, wo ebenfalls eine k\u00fchle Badem\u00f6glichkeit besteht. Nach der Abk\u00fchlung wurden wir von einem kolumbianischen P\u00e4\u00e4rchen &#8211; welches nicht im romantischen Sinne ein Paar ist &#8211; angesprochen, ob wir den R\u00fcckweg nicht mit ihnen in Angriff nehmen m\u00f6chten. Wir machten uns zu viert auf den Weg und erfuhren einiges \u00fcber die Region und \u00fcber m\u00f6gliche n\u00e4chste Ziele und wurden dann auf halbem Weg zur\u00fcck ins Dorf eingeladen, den Rest des Weges in ihrem Auto zur\u00fcckzulegen. Etwas \u00fcberrascht waren wir dann, dass die beiden nicht nur zur\u00fcck nach Minca, sondern gleich bis zu unserem Hostel gefahren sind. Leute aus Kolumbien sind halt so nett. Als Preis f\u00fcr diese Dienstleistung mussten wir jedoch im Auto mitsingen. Da uns dies etwas gar billig vorkam, luden wir die beiden noch zu einem Bier in unserem Hostel ein, wo wir gemeinsam den Sonnenuntergang beobachteten, die anderen beiden nat\u00fcrlich nicht im romantischen Sinne.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Mittlerweile sind wir wieder einmal umgezogen in ein etwas luxuri\u00f6seres Hotel mit Pool, wo wir die Weihnachtszeit verbringen, bevor wir in unser n\u00e4chstes Abenteuer abtauchen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem Start unserer Reise trugen wir die Vorfreude auf Kolumbien in unserem Gep\u00e4ck. Ausnahmslos alle Reisenden, welche Kolumbien besucht haben, schw\u00e4rmen in den h\u00f6chsten T\u00f6nen von diesem Land, welches in unseren Breitengraden noch immer einen etwas zweifelhaften Ruf geniesst.&hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[24,4],"tags":[],"class_list":["post-1639","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kolumbien-reiseberichte","category-reiseberichte"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1639","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1639"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1639\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1652,"href":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1639\/revisions\/1652"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1639"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1639"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1639"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}