{"id":1871,"date":"2016-01-14T01:25:57","date_gmt":"2016-01-14T00:25:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/?p=1871"},"modified":"2016-01-14T01:25:57","modified_gmt":"2016-01-14T00:25:57","slug":"san-blas-panama","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/2016\/01\/14\/san-blas-panama\/","title":{"rendered":"San Blas &#038; Panama"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Am Donnerstagabend traf sich eine buntgemischte Truppe an einem kleinen Hafen in der N\u00e4he von Cartagena, um das kolumbianische Festland hinter sich zu lassen und in See zu stechen.<a href=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama37.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1872\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1872 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama37-300x225.jpg\" alt=\"Sanblas_panama37\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama37-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama37-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama37-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama37.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> Nebst uns bestand die internationale Gruppe aus einem irischen Weltenbummler, dessen Aufenthalte in den verschiedensten L\u00e4nder dieser Welt nichts an seinem kaum verst\u00e4ndlichen Englisch zu \u00e4ndern schien, einem jungen Amerikaner, der das Boot vermutlich vom anderen Ufer aus bestieg, einem jungen P\u00e4rchen aus Schweden und einem weiteren aus Australien, bei welchem er als Zeichen der Freiheit den Bart seit Beginn der Reise wild wuchern liess und sie dieses Gef\u00fchl wohl durch den konsequenten Verzicht auf das Tragen eines B\u00fcstenhalters ebenfalls zur Schau stellen wollte &#8211; selbstredend, dass Letzteres zweifellos den sch\u00f6neren Anblick bot. Des Weiteren wurden wir begleitet von vier unterhaltsamen deutschen Jungs in unserem Alter mit gut gef\u00fclltem Testosteronhaushalt sowie ihrem Landsmann, einem Chirurgen Mitte F\u00fcnfzig. Die Crew bestand aus Kapit\u00e4n Yonathan, einem lebensfrohen Kolumbianer, Vincent, seinem etwas ruhigeren Stellvertreter aus Frankreich und Sophie, der australischen K\u00fcchenchefin, deren exzessiver Lebensstil wohl ihrer Stimme und dem jugendlichen Aussehen, jedoch nicht ihren Kochk\u00fcnsten geschadet zu haben scheint.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nach einer nicht all zu strengen Kontrolle unseres Gep\u00e4cks durch die kolumbianische Polizei ging es in motorisierten Schlauchbooten zu unserem Segelschiff, welches in der N\u00e4he der K\u00fcste Cartagenas vor Anker lag. Als wir das Schiff erblickten, konnten wir uns kaum vorstellen, dass die \u201cGitanita\u201d &#8211; so der Name des Schiffs &#8211; genug Platz f\u00fcr die gesamte Besetzung bieten w\u00fcrde. Doch das Innere des Einmasters war gr\u00f6sser als es von Aussen den Anschein machte und so bekamen wir gar ein Privatzimmer mit eigener Toilette zugeteilt.<a href=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama03.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1873\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1873 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama03-300x225.jpg\" alt=\"Sanblas_panama03\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama03-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama03-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama03-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama03.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> Nach dem wir das Abendessen und Tabletten gegen Seekrankheit eingenommen und die Regeln f\u00fcr das Puke-Spiel zur Kenntnis genommen hatten, setzten wir uns in Bewegung in Richtung San Blas Inseln. Die ersten dreissig Stunden der Fahrt waren wild mit bis zu vier Meter hohen Wellen, s\u00e4mtliche Bewegungen in dieser Zeit erforderten einen ausgesprochen feinen Gleichgewichtssinn und es \u00fcberraschte selbst den Kapit\u00e4n, dass der Puke-Pot bei der \u00dcberfahrt nicht ausbezahlt werden musste, daran \u00e4nderte nichteinmal das einberufene Trinkspiel etwas, bei welchem uns das Gl\u00fcck nicht hold war, obwohl uns das einige Freigetr\u00e4nke einbrachte. Die Fahrt im teilweise bis zu 3\u2019000 Meter tiefen Ozean sorgte jedoch nicht nur f\u00fcr ein flaues Gef\u00fchl im Bauch, sondern auch f\u00fcr sch\u00f6ne Momente, beispielsweise als einige Delfine auftauchten und uns f\u00fcr einen kurzen Teil der Strecke begleiteten. Erfolg beim Fischen war uns jedoch nicht verg\u00f6nnt; kurz nachdem wir die Angelschnur ausgelegt hatten, biss schon ein riesiger Fisch an, jedoch so kr\u00e4ftig, dass er die d\u00fcnne Schnur gleich durchtrennte und unser einziger K\u00f6der in den tiefen des Ozean versank oder im Bauch des Fisches endete. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Als am zweiten Morgen die Schiffsglocke gel\u00e4utet wurde, war dies das Zeichen, dass der Anker gesetzt wurde und wir im Gebiet der San Blas Inseln eingetroffen sind. Wir begaben uns an Deck, betrachteten den Sonnenaufgang in diesem paradiesischen Teil der Erde und sprangen schon bald ein erstes Mal ins glasklare Nass, welches nur bedingt eine Abk\u00fchlung bot. <a href=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama18.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1874\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1874 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama18-300x225.jpg\" alt=\"Sanblas_panama18\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama18-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama18-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama18-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama18.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die San Blas Inseln boten einen Anblick, wie man ihn aus den Hochglanz Reisekatalogen kennt, in welchem Karibikferien angepriesen werden. Blaues und t\u00fcrkisfarbiges Wasser im Einklang mit dem weissen Strand der kleinen Inseln, auf welchen saftig gr\u00fcne Palmen in die H\u00f6he ragen und welche nur vereinzelt mit kleine H\u00fctten besetzt sind. Wir besuchten im Verlauf der drei Tage, welche wir in diesem Paradies verbrachten, mehrere der total 365 Inseln von verschiedener Gr\u00f6sse und nutzten die Zeit f\u00fcr Schnorchelausfl\u00fcge &#8211; die Korallenriffs vor den Inseln beheimaten einige Fische und andere Unterwasserlebewesen &#8211; \u00a0verbissene Beachvolleyballspiele und dem schlichten Geniessen dieser bezaubernden Insellandschaft. F\u00fcr Unterhaltung sorgte auch noch unsere K\u00fcchencheffin Sophie, welche unter Beweis stellen konnte, dass man selbst auf einem Segelschiff nicht vor Zickenkriegen verschont ist, wenn uns auch nicht ganz klar ist, woher die daf\u00fcr notwendige zweite Zicke pl\u00f6tzlich aufgetaucht ist. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nachdem uns zwei Schnellbote auf das Festland Panamas gebracht haben, fuhren wir im Gel\u00e4ndewagen nach Panama City und bekamen auf der rund zweist\u00fcndigen Fahrt schon mal einen Vorgeschmack auf die farbenpr\u00e4chtige Flora Zentralamerikas. Die Hauptstadt Panamas pr\u00e4sentiert sich weit moderner als die meisten St\u00e4dte, welche wir in S\u00fcdamerika besucht haben. Zahlreiche Wolkenkratzer, teils erst k\u00fcrzlich erstellt oder gar noch im Bau, bilden eine eindr\u00fcckliche Skyline und widerspiegeln die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt. Als Gegensatz zum modernen Zentrum steht das Casco Viejo, das alte Viertel der Stadt, in welchem noch Kolonialbauten und diverse Kirchen stehen. Noch \u00e4lter als dieser Teil der Stadt ist Panam\u00e1 la Vieja, eine Vorg\u00e4ngerstadt, welche 1671 vom Piraten Henry Morgan zerst\u00f6rt wurde und von welcher heute nur noch Ruinen zeugen. Selbstverst\u00e4ndlich liessen wir es uns auch nicht nehmen, die Miraflores Schleusen zu besuchen, welche die Verbindung zwischen den Panamakanal und dem pazifischen Ozean bilden. Wie durch Zauberhand werden an dieser Stelle Schiffe von enormer Gr\u00f6sse in die H\u00f6he getragen, damit sie ihre Fahrt rund 17 Meter \u00fcber dem Meeresspiegel fortsetzen k\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama57.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1875\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1875\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama57.jpg\" alt=\"Sanblas_panama57\" width=\"1500\" height=\"298\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama57.jpg 1500w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama57-300x60.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama57-768x153.jpg 768w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Sanblas_panama57-1024x203.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Unser Aufenthalt in Panama ist nur von kurzer Dauer. Bereits morgen reisen wir weiter nach Costa Rica, wo aktive Vulkane, eine vielf\u00e4ltige Tierwelt und \u00fcppiger Dschungel auf uns warten.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Donnerstagabend traf sich eine buntgemischte Truppe an einem kleinen Hafen in der N\u00e4he von Cartagena, um das kolumbianische Festland hinter sich zu lassen und in See zu stechen. 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