{"id":691,"date":"2015-11-05T01:14:39","date_gmt":"2015-11-05T00:14:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/?p=691"},"modified":"2015-11-05T01:14:39","modified_gmt":"2015-11-05T00:14:39","slug":"san-pedro-de-atacama","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/2015\/11\/05\/san-pedro-de-atacama\/","title":{"rendered":"San Pedro de Atacama"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Von Salta f\u00fchrte unser Weg mittels Nachtbus nach San Pedro de Atacama, doch zuvor galt es f\u00fcr uns noch eine vermeintlich einfach Aufgabe zu l\u00f6sen. Das auf dem Handy gebuchte Ticket f\u00fcr den Bus sollte noch irgendwie auf Papier gebracht werden, da die digitale Version am Busbahnhof nicht umgewandelt werden konnte. Unsere zahlreichen Versuche bei Hotels und sonstigen Einrichtungen, welche \u00fcber einen Drucker verf\u00fcgen sollten, schlugen allesamt fehl. Nach einem l\u00e4ngeren Abendspaziergang mit s\u00e4mtlichen Habseligkeiten auf dem R\u00fccken fanden wir dann doch noch einen Ort, der sich etwas angeberisch Internet Caf\u00e9 nannte und \u00fcber ein paar Uralt-PCs und eine eher gem\u00fctliche Verbindung zum Internet verf\u00fcgte. Nachdem die Tickets gedruckt waren, konnten wir den Bus besteigen, welcher um ein Uhr fr\u00fch Richtung Chile losfuhr. Die sicherlich spannende Aussicht, welche man beim Weg \u00fcber die Anden h\u00e4tte geniessen k\u00f6nnen, verschliefen wir leider. Wach zu sein galt es dann auf dem Jama-Pass, wo sich auf 4\u2019250 m.\u00fc.M der Grenz\u00fcbertritt zwischen Argentinien und Chile befindet. Bei etwas d\u00fcnner Luft vollzogen wir allerdings auch diesen Akt problemlos und trafen zu fr\u00fchen Morgenstunden im dritten Land unserer Rundreise ein, welches uns gleich zu Beginn spektakul\u00e4re Landschaften pr\u00e4sentierte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Kommune San Pedro de Atacama hat lediglich rund 6\u2019000 Einwohner, verteilt auf mehrere kleine Oasen-D\u00f6rfer, in welchen teilweise so wenig Leute leben, dass es vereinzelt weder Strom noch fliessend Wasser oder Telefonanschl\u00fcsse gibt. Eigentlich nicht weiter verwunderlich, denn San Pedro liegt Mitten im Nirgendwo; wie sch\u00f6n dieses Nirgendwo allerdings ist, wollten wir in den n\u00e4chsten Tagen erforschen. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-692 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151030_173059-300x169.jpg\" alt=\"20151030_173059\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151030_173059-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151030_173059-1024x575.jpg 1024w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151030_173059.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wir bezogen unser Bett f\u00fcr die erste Nacht im eigentlichen Hauptort San Pedros, einem h\u00fcbschen kleinen Nest aus lauter Lehmh\u00fctten, welche in erster Linie Hostels, Agenturen von Tourismus-Touren oder Restaurants beheimaten.<br \/>\nDie \u00fcberaus hohe Rasta-Quote &#8211; welche sich wohl vor Jamaica nicht verstecken m\u00fcsste &#8211; l\u00e4sst darauf schliessen, dass sich hier auch der ein oder andere Langzeitreisende etwas l\u00e4nger niedergelassen hat. Obwohl es sich wohl um den touristischsten Ort handelt, den wir je besucht haben, hat die Oase durchaus ihren Reiz und weiss zu gefallen, die wahren Highlights liegen allerdings ausserhalb des Zentrums. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die zahlreichen Touristenb\u00fcros bieten duzende Touren in der n\u00e4heren und weiteren Umgebung San Pedros an, wir entschieden uns allerdings &#8211; nach einem Tipp, den wir im Hostel in Mendoza erhalten haben &#8211; die Atacama W\u00fcste mit einem Camper zu erkundschaften. F\u00fcr die n\u00e4chsten vier Tage buchten wir also einen buntbemalten Chrysler Bus, welcher mit den wichtigsten Utensilien ausger\u00fcstet war, um in der W\u00fcste zu \u00fcberleben. <a href=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151031_091313.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-699 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151031_091313-300x169.jpg\" alt=\"20151031_091313\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151031_091313-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151031_091313-1024x575.jpg 1024w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151031_091313.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Unser erstes Ziel mit unserem rollenden Zuhause war der Salar de Aguas Calientes s\u00fcdlich von San Pedro. Kaum hatten wir etwas Tempo aufgenommen, wurden wir auch schon von der \u00f6rtlichen Polizei aufgehalten und nach unserem Ziel gefragt. Da die Gesetzesh\u00fcter schon in den AGBs unseres Vermieters als \u201cBadass\u201d bezeichnet werden, gingen wir davon aus, dass es sich um eine normale Kontrolle handelte, bei welcher sie uns vielleicht den ein oder anderen Peso abkn\u00f6pfen k\u00f6nnen. Ein wenig \u00fcberrascht waren wir dann allerdings doch, als wir als Antwort auf unser Reisepl\u00e4ne ein bestimmtes \u201cno\u201d erhielten. Unsere doch etwas hilflosen Gesichtsausdr\u00fccke veranlassten den Polizisten &#8211; welcher \u00fcbrigens gar kein \u201cBadass\u201d war &#8211; dann allerdings dazu, uns zu erkl\u00e4ren, dass ein Vulkan gerade etwas aktiv und die Strasse deshalb gesperrt sei &#8211; kann ja Mal passieren. F\u00fcr uns hiess es also, kehrt zu machen und ein neues Ziel zu definieren, welches wir nach einer Stunde Fahrt auf holprigen Strassen erreichten. Im S\u00fcdwesten San Pedros erwarteten uns zwei t\u00fcrkisblaue Salzteiche, von welchen der Eine zum Floaten einlud. Ohne auch nur eine andere Menschenseele in der N\u00e4he st\u00fcrzten wir uns in unsere Badesachen, unterliessen es, uns mit Sonnencreme einzustreichen und stiegen ins Wasser, welches uns sogleich wie von Zauberhand an der Oberfl\u00e4che gleiten liess. <a href=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSCN2910.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-700 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSCN2910-300x225.jpg\" alt=\"DSCN2910\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSCN2910-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSCN2910-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSCN2910.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir genossen die lockere Art des Schwimmens und die Ruhe, welche dieser Ort mit sich brach. Nach einer erfrischenden Dusche ging es weiter in den Norden San Pedros, wo uns einige steinige Landschaften und mit Rio Grande eines dieser abgelegen 100 Seelen D\u00f6rfer erwarteten. Begleitet von einem sch\u00f6nen Sonnenuntergang und der Faszination f\u00fcr dieses Dorf fernab der Zivilisation machten wir uns auf den Weg zu unserem Schlafplatz f\u00fcr die n\u00e4chste Nacht. <a href=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151031_224944.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-701 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151031_224944-169x300.jpg\" alt=\"20151031_224944\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151031_224944-169x300.jpg 169w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151031_224944-576x1024.jpg 576w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151031_224944.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/a>Mit Einbruch der Dunkelheit wurden die Strassenverh\u00e4ltnisse immer schlechter und brachten die Stossd\u00e4mpfer unseres Busses an den Rand eines Burnouts, w\u00e4hrend der Anstieg auf rund 4\u2019280 m.\u00fc.M. auch den Motor an seine Leistungsgrenze trieb. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das Ziel unserer Fahrt war der Vulkan El Tatio, welcher f\u00fcr seine Geysire bekannt ist, die fr\u00fchmorgens am aktivsten sind. Um dieses Spektakel von Beginn weg zu verfolgen, wurde uns die \u00dcbernachtung vor Ort empfohlen, was mit Aussentemperaturen von -20\u00b0C verbunden war. F\u00fcr einmal klapperten unsere Z\u00e4hne nicht aufgrund der Schlagl\u00f6cher auf den Strassen sondern weil wir uns sprichw\u00f6rtlich den Arsch abfrohren. Zu allem \u00dcbel konnte uns die Geysierlandschaft am n\u00e4chsten Morgen nicht einmal sonderlich begeistern, hatten wir in Island doch weit spektakul\u00e4rere Bilder gesehen. Wir entschieden uns deshalb, schon fr\u00fch wieder loszulegen und einen Geheimtipp unseres Busverleihers aufzusuchen. Dieser etwas abgelegene Ort sollte einen weiteren Geysir sowie eine warme Quelle beheimaten, bei welcher wir uns etwas aufw\u00e4rmen k\u00f6nnten. Auf Anhieb entdeckten wir die Steinansammlung, welche die richtige Abzweigung anzeigen sollte und folgten dieser sandigen Strasse die n\u00e4chsten paar hundert Meter bis zu einer weiteren Verzweigung, bei welcher wir uns versehentlich f\u00fcr die falsche Seite entschieden haben. Die Strasse wurde immer sandiger und wir mussten bald feststellen, dass wir wohl den falschen Weg gew\u00e4hlt haben. Bei der n\u00e4chsten M\u00f6glichkeit entschieden wir uns zu wenden, als unser Bus wie auch unsere Herzen mehr oder weniger zeitgleich stehen blieben, die Herzen gl\u00fccklicherweise nur f\u00fcr den Bruchteil einer Sekunde, der Bus f\u00fcr eine etwas l\u00e4ngere Zeit. All unsere noch so kreativen Versuche, den Bus wieder in Bewegung zu setzen, schlugen fehl und wir mussten uns eingestehen, dass wir defintiv auf fremde Hilfe angewiesen sind. Der steile Fussmarsch auf \u00fcber 4\u2019000 Meter stellte sich als anstrengend heraus, doch blieb er die einzige M\u00f6glichkeit, binnen n\u00fctzlicher Zeit wieder mobil zu werden.\u00a0Zudem konnte man die Zeit nutzen, sich dar\u00fcber Gedanken zu machen, wie man mit einem spanischen Wortschatz, welcher in erster Linie aus W\u00f6rtern der lokalen Speise- und Getr\u00e4nkekarten entstammt, die Notsituation kundtun soll. Vamos a la playa? Schon nach wenigen Minuten konnte man die Hauptstrasse sehen, ein erster kleiner Lichtblick. Als das erste Auto, welches aussah, als ob es \u00fcber einen Allradantrieb verf\u00fcgen konnte, ins Blickfeld geriet, erinnerte man sich an die Ausbildung bei der besten Armee der Welt und setzte auf die w\u00e4hrend der 18 knallharten RS-Wochen allmorgendlich einstudierten Hampelm\u00e4nner. Das erste Auto konnte sich dieser Vorstellung absoluter K\u00f6rperkontrolle noch entziehen, doch schon beim zweiten Fahrzeug zeigte der Hilferuf Wirkung. Das mit zwei M\u00e4nnern besetzte Auto bog auf die Strasse des Verderbens ein und eilte zu Hilfe. Das Auto verf\u00fcgte zwar \u00fcber Allradantrieb, leider fehlte jedoch ein Abschleppseil, welches uns aus dem Sand ziehen k\u00f6nnte. So machten wir uns erneut auf den Weg, diesmal jedoch im Auto. Keine f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter konnten wir ein weiteres Auto f\u00fcr unsere Hilfsmission gewinnen, welches sogar \u00fcber die entsprechenden Abschlepputensilien verf\u00fcgte. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-702 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151101_084232-300x169.jpg\" alt=\"20151101_084232\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151101_084232-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151101_084232-1024x575.jpg 1024w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151101_084232.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die schweizerisch, amerikanisch, argentinisch, spanische Rettungstruppe machte sich also an die Arbeit, wobei der helvetische Beitrag in erster Linie daraus bestand, Stossgebete in den Himmel zu schiessen, welche sogleich Wirkung zeigten. Der Bus regte sich und konnte sich pl\u00f6tzlich wieder selbst\u00e4ndig bewegen, welch wundersch\u00f6nes Gef\u00fchl. Nach ausf\u00fchrlichen Danksagungen und einer liebevollen Verabschiedung trennten sich die Wege der multinationalen Bewegung wieder. Wir entschieden uns dagegen, noch weiter nach dem versteckten Geysir zu suchen, kalt war uns schon l\u00e4ngst nicht mehr. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auf dem Weg zur\u00fcck nach San Pedro offenbarte sich, wie wundersch\u00f6n die am Vortag durch Dunkelheit verborgene Strecke zum Vulkan bei Tageslicht ist. Wir genossen die Fahrt &#8211; und die Tatsache, dass wir wieder fahren konnten &#8211; und fragten uns, wie sich die zahlreichen Lamas in der teil sehr kargen Landschaft wohl ern\u00e4hren und &#8211; fast noch wichtiger &#8211; ob wir uns wohl von solchen Lamas ern\u00e4hren k\u00f6nnten. Zumindest die zweite Frage konnten wir nach ein paar Kilometer beantworten, wurden doch herrlich schmeckende Lamaspiesse verkauft! Wieder in San Pedro angekommen f\u00fcllten wir den Tank unseres Busses und stillten unseren Hunger, wobei wir gleichzeitig die Niederlage des FCL als Diashow mitverfolgten. Eine Niederlage, die einem Erdbeben gleichkommen zu schien, zumindest in San Pedro begann die Erde jedenfalls pl\u00f6tzlich zu zittern. Als dann auch noch das Geb\u00e4ude auseinanderzubrechen drohte, bekamen wir es sogar etwas mit der Angst zu tun. Gl\u00fccklicherweise stellte sich das Beben wieder ein und wir konnten beruhigt weiter an unserem Fruchtsaft schl\u00fcrfen. Nachdem sowohl das Erdbeben wie auch das Mittagessen verdaut waren, unternahmen wir einen n\u00e4chsten Versuch, zum Salar de Aguas Calientes aufzubrechen. Die Stelle, an der uns die Polizei am ersten Tag noch aufgehalten hat, konnten wir diesmal passieren, rund eine Stunde sp\u00e4ter war dann allerdings erneut Schluss, jedoch wurde uns von den Polizisten mitgeteilt, dass es am n\u00e4chsten Morgen m\u00f6glich sein sollte, unser Ziel zu erreichen. Wir beschlossen also, unseren Bus nachttauglich zu machen, Abendessen zu kochen und dann am n\u00e4chsten Morgen weiterzufahren, auch wenn der Schlafplatz in Mitten eines weiteren Minidorfes nicht gerade sehr attraktiv war. Die Attraktivit\u00e4t des Schlafplatzes wurde nicht gerade gesteigert, als sich ein paar betrunkene Halloween-\u00dcberbleibsel in unsere N\u00e4he gesellten. Wir packten unsere Sachen und wollten einen neuen Schlafplatz suchen, als wir feststellten, dass die Strasse zum Salar de Aguas Calientes nicht mehr gesperrt war. Go for it! Belohnt wurde diese Fahrt mit einem Schlafplatz an eben diesem Salar de Aguas Calientes, einem Ort wie aus einem kitschigen Gem\u00e4lde! <\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151102_081403.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-703 size-full\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151102_081403.jpg\" alt=\"20151102_081403\" width=\"1500\" height=\"180\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151102_081403.jpg 1500w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151102_081403-300x36.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151102_081403-1024x123.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch ohne Temperaturen von -20\u00b0C gestaltete sich die n\u00e4chste Nacht sehr k\u00fchl, der sch\u00f6ne Ausblick beim Erwachen entsch\u00e4digte jedoch hierf\u00fcr. Nachdem wir die Matratzen und Decken wieder verr\u00e4umt hatten, ging es weiter von Natursch\u00f6nheit zu Natursch\u00f6nheit. Bei den benachbarten Lagunen Miniques und Miscanti pr\u00e4sentierten sich Vulkane und kleine Seen, bei der Lagune Tebiniquiche wechselten sich Blau- und T\u00fcrkist\u00f6ne ab und in der vielseitigen Landschaft der Lagune Chaxa konnte man die ortsans\u00e4ssigen Flamingos beobachten. Zum Abschluss besuchten wir noch das Valle de Jere, wo sich die Atacama-W\u00fcste wieder von ihrer trockenen Seite pr\u00e4sentierte. Doch schaut euch am besten einfach die Fotos an (welche noch in einer eigenen Galerie folgen, sobald wir mal wieder eine etwas bessere Internetverbindung haben sollten).<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151102_100758.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-704\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151102_100758.jpg\" alt=\"20151102_100758\" width=\"1500\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151102_100758.jpg 1500w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151102_100758-300x60.jpg 300w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151102_100758-1024x205.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">An unserem letzten Tag im Camper suchten wir nach einer weiteren Salar de Aguas Calientes, welche wir jedoch nicht finden konnten. Die Suche gestaltet sich auch etwas schwieriger, da uns ein kr\u00e4ftiger Windstoss die Strassenkarte entriss. \u00a0Aufgrund der sch\u00f6nen Strecke, welche wir bei dieser Suche zur\u00fccklegten, hielt sich die Entt\u00e4uschung allerdings in Grenzen und wir konnten uns voller Zufriedenheit von unserem liebgewonnenen Bus verabschieden. Eine tolle Erfahrung in einer grossartigen Region!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der letzte Tag in San Pedro galt es ohne Camper zu absolvieren. Da der Versuch, uns mit einem Bus auf Sand zu bewegen nicht von all zu grossem Erfolg gekr\u00f6nt war, galt es ein besseres Gef\u00e4hrt zu finden. <a href=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151104_105936.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-705 alignleft\" src=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151104_105936-169x300.jpg\" alt=\"20151104_105936\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151104_105936-169x300.jpg 169w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151104_105936-576x1024.jpg 576w, http:\/\/www.on-tour.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/20151104_105936.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/a>Diese Suche wurde beim Sandboarden erfolgreich beendet. Mit Snowboards gleiteten wir mehr oder weniger elegant die Sandd\u00fcnen runter, welche wir zuvor m\u00fchsam zu Fuss bestiegen haben. Ein spassiger Ausflug und ein w\u00fcrdiger Abschluss einer grossartigen Zeit in San Pedro de Atacama. Morgen brechen wir bereits wieder auf Richtung Bolivien! \u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Salta f\u00fchrte unser Weg mittels Nachtbus nach San Pedro de Atacama, doch zuvor galt es f\u00fcr uns noch eine vermeintlich einfach Aufgabe zu l\u00f6sen. 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