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Fortaleza

“Reisen statt Ferien” steht auf den Werbeflächen des Reisebüros unseres Vertrauens geschrieben und dieses Motto haben wir auch für uns übernommen. Doch da Reisen – so haben wir uns sagen lassen – eine anstrengende Sache sei, wollten wir gut erholt in dieses Abenteuer starten und haben uns entschieden, zuerst noch etwas Ferien zu machen. Da die meisten Fluggesellschaften Reisende ohne konkrete Rückkehrpläne bei der Preisgestaltung nicht gerade belohnt, war für uns schon bald mal klar, dass wir mit Condor losfliegen werden und deren Flugroute nach Brasilien sieht grundsätzlich einen Zwischenstopp in Fortaleza vor. Nachdem wir uns kurz über die Stadt mit kilometerlangen Sandstränden und hoher Sonnensicherheit informiert haben, war die erste Destination unserer Reise gefunden und der Flug gebucht.

Obwohl der Start unserer Reise lange noch in weiter Ferne lag, kam der Tag der Abreise plötzlich unerwartet schnell. Die Wohnung wurde geräumt und abgegeben, die Koffer gepackt und die letzten Pendenzen am Arbeitsplatz erledigt und schon waren wir auf dem Weg zum Flughafen Zürich. Von dort aus genossen wir einen langen und doch kurzweiligen Flug nach Brasilien, wo Sonnenschein und 30°C auf uns gewartet haben. Vom Flughafen ging es – für Steffi etwas überraschend – ins kleine Hotel Villa Mayor, welches sich als ruhige Oase inmitten einer Stadt entpuppte, welche sonst in erster Linie aus Hochhäusern und Strand besteht.  

Wie es sich für Brasilientouristen gehört, wurde zuerst mit einem Caipirinha (CHF 1.50) auf die Ferien angestossen (inkl. einiger Wiederholungen dieses Vorgangs). Nebst den Caipis konnten wir uns auch für eine weitere Spezialität Brasiliens begeistern: Fleisch in Hülle und Fülle! In den lokalen Churrascarias wird man mit bestem Fleisch am Spiess verwöhnt und kann sich den Magen so richtig vollstopfen. In den paar Tagen Fortaleza dürften wir den jährlichen Fleischkonsum einer durchschnittlichen Klasse voll Soziologie-Studenten wohl bereits überschritten haben. Die Caipis und das gute Essen gibt es übrigens direkt an den wunderschönen Sandstränden, wo einem mobile Verkäufer auch allerhand nützlicher oder weniger nützlicher Dinge verkaufen wollen.

Weit ruhiger geht es da an unserem Pool zu und her – den haben wir desöfteren für uns ganz alleine. So geniessen wir die Ruhe, das Wetter und bereiten uns auf unser nächstes Ziel vor: Am Mittwoch geht es bereits weiter nach Rio de Janeiro, ein erstes grosses Highlight auf unserer Reise.

Grüsse aus Brasilien

Steffi und Michi

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