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Mexiko

Kurz aber intensiv… unseren Aufenthalt in Mexiko ist etwas kürzer ausgefallen, als wir eigentlich geplant hatten. Nach unserer Ankunft in Cancun und dem Herantasten an das mexikanische Essen und der Feststellung, das Tequilas – im Gegensatz zur Schweiz – hier durchaus geniessbar sind, verliessen wir die Küstenregion Cancun und machten uns per Bus auf ins Landersinnere nach Chichén Itzà.a_cenote2 In unmittelbarer Nähe zu unserem Unterkunft befindet sich mit dem Park Ik Kil die erste Attraktion der Umgebung, deren Besuch wir jedoch solange hinauszögerten, bis sich die zahlreichen Busse mit noch zahlreicheren Touristen zur Rückreise aufmachten. Nach der ersten Betrachtung der Cenote konnten wir nicht gleich nachvollziehen, weshalb dieser Ort derart viele Besucher anlockt. Erst als wir uns in die Höhle wagten und die Cenote aus einer anderen Perspekive betrachten konnten, liessen wir uns für dieses Schwimmbad der besonderen Art begeistern. Nach ein paar Sprüngen aus für gewisse Mitschwimmer gewagter Höhe ins kühle Süsswasser war dieser Ort für uns aber auch schon wieder ausgereizt. Weit mehr Zeit verbrachten wir am nächsten Tag in Chichén Itzà, einer Ruinenstadt aus der späten Maya-Zeit, welche zu den sieben neuen Weltwundern zählt und nach Cristo Redentor und dem Machu Picchu bereits das dritte dieser sieben Wunder ist, welches wir seit Beginn unserer Reise besucht haben.chichen4 Das Highlight der Ruinenstadt bildet die rund dreissig Meter hohe Pyramide des Kukulcàn, ein beeindruckendes und guterhaltenes Baustück der Mayas. Dank unserer nahegelegenen Unterkunft konnten wir Chichén Itzà gleich bei Öffnung des Geländes besuchen, noch bevor die Touristenbusse zu Hunderten heranrauschten und Ruinenstadt von Menschen überfüllt wurde. Das Eintreffen der Busse konnten wir am nächsten Tag, als wir auf unserer Bus in Richtung Tulum warteten, aus nächster Nähe beobachten und erinnerte uns an die Ameisenvölker im Manuel Antonio Nationalpark.
In Tulum angekommen wartete bereits die nächste Mayastätte auf uns, welche direkt am Meer liegt und dadurch ein ganz anderes Bild abgibt als jene von Chichén Itzà. Es war jedoch nicht das Salzwasser des Meeres, welches uns völlig durchnässte, sondern ein beachtlicher Platzregen, welcher etwas früher eintraf als von uns erwartet und unseren Besuch in der Ruinenstatt etwas verkürzte. tulum1Glücklicherweise wurde das Wetter an den beiden Folgetagen wieder besser, weshalb wir noch zwei Tage am traumhaftschönen weissen Sandstrand verbringen und uns im türkisfarbigen Meer abkühlen konnten. Als krönender Abschluss gönnten wir uns eine Schnorkeltour durch das farbige Korallenriff vor der Küste Tulums, welches sich von der Nordspitze Yucatans bis nach Belize hin erstreckt. Da das Riff nur in einer Tiefe von zwei bis drei Meter unter dem Wasserspiegel liegt und das Wasser derart klar ist, dass man den Boden bereits problemlos vom Schiff aus erkennen konnte, bot sich uns bei diesem Schnorkelgang ein wunderbarer Anblick von farbenprächtigen Pflanzen und Fischen, welche wir sogar in ganzen Schwärmen zu Gesicht bekamen. Lediglich die erhoffte Begegnung mit einer Schildkröte blieb uns verwehrt.
Da die Wetterprognosen für die nächsten Tage nicht besonders rosig ausgefallen sind, haben wir uns entschieden, Mexiko bereits nach etwas mehr als einer Woche wieder zu verlassen und von einem Besuch von weiteren Stränden abzusehen. Doch selbst in dieser kurzen Zeit konnte uns Mexiko mit den Hinterlassenschaften der Mayas, den wunderschönen Stränden, den netten Menschen und dem grossartigen Essen – dessen Schärfe wir uns nicht nur einmal zu spontanen Schweissausbrüchen veranlasste – völlig begeistern. Wir sind überzeugt, dass wir dieses wunderschöne Land, von dem wir nur einen winzigen Bruchteil kennenlernen durften, bald wieder besuchen werden.

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